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Abwechslungsreiche Arbeitsfelder warten in der Rasenbranche

Quelle: Deutsche Rasengesellschaft e.V.

 

In einem kurzen Gespräch erläuterte Johannes Schüchen der Deutschen Rasengesellschaft seine Entscheidung, bereits als Student (5. Sem. Landschaftsbau) im Rasenbereich aktiv zu werden.

Herr Schüchen, welche Gründe haben Sie im SS 2016 zum Modul „Rasen-Management“ an der HS Osnabrück geführt?
Rasen ist ein interessantes Thema, welches in meiner bisherigen Galabaupraxis häufig zu kurz kam. Beim Rasen werden leider immer noch vermeidbare Fehler gemacht. Durch das Rasenmodul wollte ich die Zusammenhänge auf Rasenflächen besser verstehen und für meine weitere berufliche Zukunft nutzen.

Wurden Ihre Erwartungen zu diesem Thema durch die Dozenten erfüllt?
Die Inhalte Rasenanlage, Rasenpflege bis hin zur Abnahme wurden sehr praxisnah und verständlich durch die Dozenten, die selbst aus der Praxis kommen, vorgestellt. Besonderes Highlight war die Exkursion zum Borussiapark in Mönchengladbach. Dort gab uns der Greenkeeper einen tieferen Einblick in die Pflege von Rasenflächen der Bundesliga. Der Pflegeaufwand und die Dimensionen der Trainingsanlagen haben mich sehr beeindruckt. Interessant war auch zu hören, dass der Greenkeeper ursprünglich aus dem GaLaBau kam.

Hat Ihr Engagement im Bereich Rasen bisher Vorteile gebracht?
Die Rasenbranche sucht ständig Nachwuchs, der dem Thema Rasen aufgeschlossen gegenüber steht. Im Rahmen der Vorlesungen habe ich Kontakt zu meinem neuen Arbeitgeber gefunden. Insofern ist aus meinem Interesse für Rasen in kürzester Zeit eine berufliche Zukunft geworden.

 

Johannes Schüchen nimmt Rasenprobe mit dem ProfilspatenJohannes Schüchen nimmt auf den Versuchsparzellen seines neuen Arbeitgebers in Betzdorf eine Rasenprobe mit dem Profilspaten.

 

Wie schätzen Sie das zum SS 2017 neu eingeführte Studiengebiet „Nachhaltiges Rasenmanagement“ ein?
Nach den Erfahrungen aus dem Rasenmodul ist dieses Studiengebiet mit Sicherheit hoch interessant. Zusätzlich stärkt die neu eingerichtete, in Deutschland bisher einzige Stiftungsprofessur Rasen den Hochschulstandort Osnabrück und bietet den Absolventen sehr gute Berufsaussichten und Entwicklungsmöglichkeiten in einem krisensicheren Aufgabenfeld.

 

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