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„Grüner Rasen interessierte viele Besucher der IGW Berlin“

Autor: Dr. Klaus Müller-Beck, Vorsitzender Deutsche Rasengesellschaft

 

Beim Bühnenprogramm des ZVG  konnte der Vorsitzende der Deutschen Rasengesellschaft e.V., Dr. Klaus Müller-Beck, am Samstag, 23.1., zahlreiche Rasenbesitzer auch bei winterlichen Bedingungen von einem grünen, dichten Rasen überzeugen.

 

ferngesteuerten Mäheinheit Rabo FLAIL

Abb. 1:
Interessierte Rasenliebhaber folgten den Ausführungen des DRG-Vorsitzenden anlässlich der Grünen Woche in Berlin

 

Bei seinen Ausführungen standen die Qualitätsanforderungen an eine Rasenmischung im Mittelpunkt seiner Betrachtungen. „Berliner Tiergarten“ sei zwar eine weit verbreitete Mischung, aber durch die verwendeten Sorten handelt es sich meist um eine Billigmischung, wie der Preis beweist.
Ein Gütesiegel ist der Hinweis auf RSM-Mischungen, die jährlich von der FLL in Zusammenarbeit mit der Rasengesellschaft überprüft werden. Hierbei garantieren die gewählten Artenverhältnisse und die Sortenwahl für einen geeigneten Qualitätsstandard.

Bei der Frage nach der Moosbekämpfung ging Müller-Beck zunächst auf die Ursachen wie Schattenwirkung und Staunässe im Rasenboden ein, hier sollten die Standortfaktoren entsprechend verbessert werden.
Beim Einsatz von Spezialprodukten zur Bekämpfung von Moosen werden Präparate mit einer Kontaktwirkung benutzt, wobei sich Dünger mit Moosvernichter besonders bewährt haben, das Moos wird dabei schwarz und die Gräser werden durch die Nährstoffwirkung gefördert.

Das abgestorbene Pflanzenmaterial wird mit der Harke oder dem Vertikutierer entfernt. Der Zeitpunkt für eine Behandlung der vermoosten Rasenflächen ist  im zeitigen  Frühjahr besonders günstig; denn so werden die Gräser zum Wachstum stimuliert und die Moospflanzen sterben ab.

 

ferngesteuerten Mäheinheit Rabo FLAIL

Abb. 2:
Die vollautomatische, elektrisch betriebene Mäheinheit „BIGMOW“ war plötzlich der Star bei den Teilnehmern der DRG Exkursion.
Foto: K.G. Müller-Beck

Einen Experten-Tipp  zum Vertikutieren gab der „Rasendoktor“ den interessierten Zuhörern mit auf den Weg. Eine Vertikutiermaßnahme sollte in jedem Falle erst ca. 10 bis 14 Tage nach der ersten Düngung vorgenommen werden, denn mit den Nährstoffen sind die Gräser vital und vertragen somit die mechanischen Verletzungen durch die Vertikutiermesser bzw. -zinken besser. Die Regeneration der Gräser durch Bestockung tritt deutlich rascher ein!

 

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